Das deutsche Notensystem einfach erklärt

Wer nach Deutschland kommt, stellt schnell fest: Das deutsche Notensystem unterscheidet sich von vielen anderen Ländern.

Während in einigen Staaten hohe Zahlen gute Leistungen bedeuten, ist es in Deutschland genau umgekehrt.

Welche Noten gibt es?

Im deutschen Schulsystem gelten in der Regel folgende Noten:

1,0 = sehr gut

2,0 =  gut

3,0 = befriedigend

4,0 =ausreichend

5,0 = mangelhaft

6,0 = ungenügend

Dabei gilt: Je kleiner die Zahl, desto besser die Leistung.

Welche Note braucht man zum Bestehen?

In den meisten Fällen gilt: Bis einschließlich 4,0 ist eine Prüfung bestanden.

Ab 5,0 gilt sie als nicht bestanden.

Wie werden Hochschulnoten vergeben?

Auch Universitäten verwenden meist die Notenskala zwischen 1,0 und 5,0.

Zusätzlich gibt es Zwischenschritte wie:

· 1,3

· 1,7

· 2,3

· 2,7

· 3,3

· 3,7

Dadurch können Leistungen genauer bewertet werden.

Wie werden internationale Noten umgerechnet?

Internationale Zeugnisse werden häufig individuell bewertet.

Je nach Hochschule oder Anerkennungsstelle erfolgt eine Umrechnung in das deutsche Notensystem.

Deshalb kann dieselbe Abschlussnote in verschiedenen Ländern unterschiedlich bewertet werden.

Warum ist die Note wichtig?

Die Abschlussnote kann Einfluss haben auf:

· Studienplatzvergabe

· NC-Studiengänge

· Stipendien

· Masterbewerbungen

Eine gute Note verbessert häufig die Chancen auf einen Studienplatz.

Fazit

Das deutsche Notensystem wirkt anfangs ungewohnt, ist aber leicht verständlich: Eine 1 ist die beste und eine 6 die schlechteste Note. Wer dieses System kennt, kann seine Leistungen besser einschätzen und sich gezielt auf Studium und Prüfungen vorbereiten.

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