Deine Zeit in Deutschland beginnt bald und du hast noch keine passende Wohnung gefunden? Als internationale:r Student:in eine Wohnung in Deutschland zu finden, kann herausfordernd sein. Aber mit der richtigen Strategie kannst du deine Chancen deutlich verbessern.
Früh anfangen
Vor allem in Großstädten solltest du rechtzeitig anfangen, eine Wohnung zu finden. In Städten wie Düsseldorf, München, Berlin kann die Wohnungssuche schon mehrere Monate dauern. Also beginne rechtzeitig, am besten mindestens 2 Monate vor Semesterbeginn. Schau auch gerne in den kleineren Nachbarstädten, dort kann es leichter sein eine Wohnung zu finden und manchmal sind die Mieten dort auch günstiger.
Studentenwohnheim
Studentenwohnheime sind oft die günstigste Option. Die Mieten liegen deutlich unter dem Durchschnitt und sind häufig bereits möbliert, so dass die Kosten für Möbel ebenfalls wegfallen. Allerdings sind sie daher natürlich auch sehr beliebt und haben meistens volle Wartelisten, so dass es einige Zeit dauern kann, einen Platz zu bekommen.
Wohnung finden
Beliebte Plattformen, um eine Wohnung zu finden, sind beispielsweise Immobilienscout24 oder auch Immowelt. Doch gerade für internationale Studierende ist es oft leichter, in eine Wohngemeinschaft (WG) zu kommen als in eine eigene Wohnung. Dort teilt man sich mit anderen Studierenden eine Wohnung, in der man sein eigenes Zimmer hat, aber die Küche und das Bad gemeinschaftlich teilen. Dies ist ebenfalls eine wesentlich günstigere und beliebte Option unter Studenten in Deutschland.
WG´s kann man beispielsweise bei WG-Gesucht finden oder auch am schwarzen Brett in der Universität, wie auch Studentengruppen auf WhatsApp oder Facebook.
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Nötige Unterlagen
Hast du dann eine mögliche Wohnung gefunden, ist es wichtig, alle nötigen Unterlagen vorbereitet zu haben, damit der Prozess schnell abgewickelt werden kann. Das kann entscheidend sein, ob du eine Wohnung bekommst oder nicht.
Vermieter fragen häufig nach:
- Reisepass oder Personalausweis
- Zulassungsbescheid der Universität/Studienkolleg
- Einkommensnachweis oder Sperrkonto-Nachweis
- Bürgschaft (falls vorhanden)
- Schufa-Auskunft (viele internationale Studierende haben die jedoch zunächst nicht, dann kann ein Nachweis über ausreichende finanzielle Mittel hilfreich sein)
Übergangslösungen nutzen
Sollte es trotzdem noch nicht geklappt haben mit einer Wohnung oder einem Zimmer und das Semester beginnt, gibt es trotzdem noch einige Übergangslösungen. Hostels sind zum Beispiel eine kostengünstigere Option im Gegensatz zu einem Hotel. Außerdem gibt es immer mal wieder Kurzzeit-Apartments oder Zwischenmieten. Dabei ist die Wohndauer in der Regel auf ein paar Monate oder Wochen beschränkt. Aber sie verschaffen dir Zeit einen festen Wohnsitz zu finden, du kannst dir Wohnungen vor Ort angucken und hast auch noch keine Kosten für Möbel, sondern lediglich für die Miete und die Lebenserhaltung.
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